
Beim Zwiebelschneiden tränen die Augen weniger, wenn man die Zwiebel nach dem Schälen kurz unter kaltes Wasser hält.
Im Frühsommer, wenn die Kartoffeln nicht mehr so schmackhaft sind und wir unseren Wintervorrat doch noch gern verwenden wollen, empfiehlt es sich, dem Kochwasser ein wenig Zucker zuzusetzen. Das verbessert den Geschmack ganz wesentlich. Auch grüne Erbsen sollten stets mit ein wenig Zucker gekocht werden.
Soll das Öl nicht ranzig werden, darf man die Flaschen nicht zukorken, sondern mit reinem Läppchen zubinden. Nur Olivenöl zukorken. Alle Ölflaschen vor Licht schützen.
Seegeruch von Fischen entfernen. Nach gründlichem Waschen begießt man den Fisch mit heißer Milch, läßt ihn wenige Minuten darin liegen und reibt ihn innen wie außen mit Zitrone ab.
Wenn das Fett beim Fondue überkocht, wird´s gefährlich. Das lässt sich verhindern, indem man eine rohe Kartoffel in das Fett gibt.
Orangen und Zitronen werden erst richtig reif und schmackhaft, wenn man sie in die Sonne oder in die Nähe des Ofens legt. Am Ofen erhitzt, geben sie nochmal soviel Saft.
Broccoli, Bohnen und anderes grünes Gemüse behält seine grüne Farbe beim Kochen, wenn es vorher in Eiswasser gelegt wird.
Beim Kochen von Speisen in Alufolie soll die blanke Seite der Folie immer nach innen zeigen, das spart Energie und geht schneller.
Frischen Fisch erkennt man an klaren, glänzenden Augen, dunkelroten Kiemen und festanliegenden Schuppen. Vor allem darf er nicht riechen.
Wenn der Kuchen nicht aus der Form geht, am Rand mit einem Messer ablösen, die Form auf ein mehrfach zusammengefaltetes nasses Tuch stellen und das Tuch immer wieder mit kaltem Wasser anfeuchten.
Alkoholzusätze:
Ein Schuß Himbeergeist oder Kirschwasser (eigentlich jeden Obstlers), verbessert nicht nur den Geschmack, sondern verhindert auch noch die Schimmelbildung.
Allerdings sollten Eltern darauf achten, ihre Kinder nicht an den Geschmack von Alkohol zu gewöhnen.
Beeren entsaften:
1kg Früchte 10 Minuten lang mit 250 ml Wasser in einem großen Topf - mindestens 24 cm Durchmesser - bei mittlerer Hitze kochen, bis die Früchte aufgeplatzt sind.
Dann die Früchte auf ein Mulltuch geben, den Saft abtropfen lassen und evtl. noch mit den Händen nachkneten, um noch mehr Saft herauszuwringen. - es gibt auch die Methode, einen Hocher umzudrehen, eine Schüssel auf die umgedrehte Sitzfläche zu stellen und das Tuch mit je einer Ecke an einem Bein des Hochers zu befestigen - dann muß man das Tuch während des Abtropfens nicht hochhalten.
Gläser vorbereiten: Die Gläser und Deckel heiß abspülen und klar nachspülen. Dann umgedreht auf einem Küchentuch abtropfen lassen.
Gelee einfüllen:
Das köchelnde Gelee mit einer Schöpfkelle direkt in die auf einem feuchten Küchentuch stehenden Gläser füllen - randvoll! - und die Deckel schließen. Die Gläser auf den Kopf gedreht etwa 5 Minuten stehenlassen.
Schaum, der sich beim Kochen gebildet hat, mit dem Löffel abheben und nicht in die Gläser füllen, da er das Gelee trübe macht und die Haltbarkeit verringert.